Neben den edlen Metallen zählen Edelsteine und Kristalle zum schönsten und begehrtesten, was uns die Erde schenkt, geschätzt wegen ihrer Schönheit, ihres faszinierenden Glanzes und ihrer Farben; auch wegen ihrer Seltenheit, die sie einen besonderen Platz im Reich der Mineralien und Gesteine einnehmen läßt.
Hier finden Sie auf viele Fragen zu Steinen Antworten.
Der Ursprung dieses Namens soll auf den ersten bei Theophrast und Plinius literarisch beschriebenen Fundort zurückgehen, den Fluß „Achates“ in Sizilien. Diese Ortsangabe könnte die Flüsse Carabi oder Cannitello beschreiben, die tatsächlich Achat-Fundstellen sind.
Aufgrund seines vielfältigen Erscheinungsbildes werden Form- und Farbvarietäten des Achats mit unterschiedlichsten, oft sehr phantasievollen Namen belegt.
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Der Name Amethyst stammt aus dem Griechischen und bezog sich schon in der Antike auf seine ernüchternde, klärende Wirkung (a-methystos = unberauscht, amethyein = vor Trunkenheit bewahren).
Der violette Amethyst zählt zu den Kristallquarzen, jenen Vertretern der Quarz-Gruppe, die große, mit bloßem Auge sichtbare Kristalle ausbilden, und gehört somit zur Mineralklasse der Oxide
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Der Bergkristall ist einer der beliebtesten und in der Heilkunde häufig eingesetzter Stein. Der Name Bergkristall geht auf griechisch krystallos = Eis zurück, da man früher glaubte, er sei tiefgefrorenes Eis, das nicht mehr auftauen konnte.
Im 18. Jahrhundert kam die Vorsilbe Berg- dazu, da der Begriff Kristall zum allgemeinen mineralogischen Fachwort zur Bezeichnung der regelmäßigen natürlichen Formen der Mineralien geworden war.
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Dies ist eine Betrachtung eines Steines, der eigentlich gar keiner ist, doch der wie kaum ein anderer mit seinem goldenen Leuchten das Symbol für Freude, Wärme, Unbekümmertheit und sonniges Gemüt darstellte. Die Rede ist vom ältesten Edelstein der Menschheitsgeschichte, dem Bernstein.
Das älteste bisher gefundene, von Menschenhand geschaffene Bernsteinamulett mit einem handgearbeiteten Loch in der Mitte dürfte nach vorsichtiger Datierung vermutlich 30.000 Jahre alt sein!
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Ein sehr beliebter Heilstein, den bereits Hildegard von Bingen vor über 800 Jahren in ihrem Buch von den Steinen beschrieb, ist der Calcit (Kalzit).Der Name Calcit leitet sich vom Kalkstein ab (griech. chalix = kleiner Stein; Kalk, lat. calx), der monomineralisch aus Calcit besteht.
Aufgrund seines Formenreichtums entstanden im Laufe der Zeit unzählige Synonyme: Androdamas, Kalkspat, Perlmutterspat, Seekreide und Wasserstein sind mit die bekanntesten.
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Ähnlich dem Calcit zählt der Fluorit zu den zur Zeit wohl beliebtesten Edelsteinen im Bereich der Steinheilkunde, und auch als dekorativer Schmuck für Vitrinen, Schreibtische und Decolletés ist er aufgrund seiner Formen- und Farbenvielfalt sehr geschätzt.
Fluorit (lat. fluere = fließen) bezeichnet den Flussspat, der als Begriff seit Mitte des 18. Jahrhunderts existiert; zuvor nannte man ihn - wie viele andere erzfreie und spaltbare Mineralien - schlicht Spat (Wortverwandtschaft zu spalten oder Span), ein Sammelbegriff für viele blättrig brechende Mineralien.
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Im Ural war er der Kupferbergherrin geweiht, einer Verkörperung der Venus, deren recht zwiespältige Gunst den Bergleuten, die Malachit abbauten, mal Glück und mal Unglück bescherte.
Niemand war sich sicher, ob er die Geschenke der Göttin annehmen sollte, denn mancher Reichtum machte unglücklich, und mancher, der es vorzog, ihr Geschenk auszuschlagen, ging zufrieden seiner Wege.
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Der Rosenquarz vervollständigt mit dem Bergkristall und Amethyst unser Trio der wohl bekanntesten und beliebtesten Quarzvarietäten. Rosenquarz trägt seinen Namen seit Beginn des 19. Jahrhunderts nach seiner Farbe, die den rosenroten Quarz bezeichnet. Zuvor nannte man ihn gemeinen Quarz oder zählte ihn zu den Milchquarzen (den milchig-trüben Quarzen).
Rosenquarz entsteht in großen, derben Massen bei hohen Temperaturen direkt aus dem flüssigen Magma und ist von blasser bis intensiv rosa Farbe, seltener auch mit einem Stich ins Bläuliche (Lavendelquarz).
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Salz war immer schon ein wichtiger Faktor in der Menschheitsgeschichte. Es war Nahrungsmittel, diente der Konservierung von Lebensmitteln und wurde in der frühen Heilkunde eingesetzt, deshalb entwickelte sich schon in der Antike ein reger Salzhandel, der die Völker und Kulturen verband.
Salz war immer ein Symbol des Guten, der Götter, des Lebens, des Glücks, des Reichtums und der Gesundheit.
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Der Name „Türkis“ bedeutet „türkischer Stein“, da das Mineral seit der Zeit der Kreuzzüge auf dem Handelsweg über die Türkei vom Orient nach Europa gelangte. Kallait - ein bekannteres Synonym für den Türkis - stammt aus der Antike von griech. kallainos = gr&uunl;n und blau schillernd.
Türkis war in vielen Kulturen ein Schutzstein gegen Schadenszauber und wurde als Amulett für Kraft, Gesundheit und Lebensfreude getragen.
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